Hinein in das gelb markierte Abenteuer auf dem Percorsi Occitani!
 

Percorsi ist mit Wegen ja noch einfach zu übersetzen aber Occitani – nie gehört. Dank Internet haben wir schon zu Hause erfahren, dass Occitanien einst ein Landstich war vom Mittelmeer bis ins Piemont – die verbindende Sprache war Okzitanisch, die heute noch im Mairatal gesprochen wird – was auch an den zweisprachigen Ortsschildern (Italienisch/Okzitanisch) sichtbar ist. Es war die Sprache der Dichter und Denker. 

Percorsi Occitani (P.O.) – der Mairaweg

Der Weg ist gelb markiert. Unbedingt eine Karte mitführen. Wir empfehlen immer am Vorabend im Posto Tappa die nächste Übernachtung buchen zu lassen. Die Wirtsleute übernehmen das in aller Regel gerne. Außer im Juli und August - hier lieber etwas früher buchen!

Etappe 1:          Dronero (625 m)  – Roccabruna Sant´Anna (1252 m)       
                         Gehzeit 5 Stunden    Höhenmeter (850 m)                  

Besonderheiten: Dronero nettes Städtchen zum Auftakt und Akklimatisieren
Drei Kilometer nach Dronero beginnt die Abgeschiedenheit, nur in Sant Anna finden wir auch „Autosommerfrischler“

 
Etappe 2:       Sant Anna (1252 m)  – Pagliero (1015 m)
                      Gehzeit ca. 3 Stunden  Höhenmeter (250 m)                  

Besonderheiten: Heute geht man fast die ganze Zeit auf wirklich schönen alten Wegen. Die Kirche von Pagliero ist weithin sichtbar. Das Posto Tappa ist im Pfarrhaus.

 
Etappe 3             Pagliero (1015 m) – Macra (850 m)
                           Gehzeit ca. 5 Stunden      Höhenmeter (500 m)                  

Besonderheiten:  Herrlicher Blick ins Mairatal vom Grange Rubbio und davor der Monte Rubbio.
Man merkt, heute ist man richtig in den Bergen.

Etappe 4             Macra (850 m)- San Martino (1400 m)
                           Gehzeit ca. 5,5 Stunden     Höhenmeter (950 m)

Besonderheiten: Der Weg schlängelt sich an einem herrlichen Bach entlang, dann führt er hinauf mit herrlichem Blick auf das mittlere Mairatal. Und am Ende eine Deutsche Oase das Posto Tappa von Maria Schneider.

Etappe 5             San Martino (1400 m) – Elva Serre (1637 m)
                           Gehzeit ca. 2,5 – 3 Stunden     Höhenmeter (500 m)

Besonderheiten: Heute kann man erst einmal ausschlafen, ein bisschen Lesen den Ausblick genießen und den wunderschönen Garten. Wir empfehlen gegen 13 / 14 Uhr aufzubrechen, dann hat man noch genügend Zeit sich in Elva die Kirche anzuschauen..

 

Etappe 6        Elva ( 1637 m) – Ussolo (Prazzo)

                      Ussolo:         Gehzeit ca. 6,5 Stunden             Höhenmeter (900 m)
                      Prazzo:         Gehzeit ca. 4,5 Stunden             Höhenmeter ( ca. 400 m)

Besonderheiten:  Auf und Ab - ODER immer wieder Rauf und Runter.
Die Variante A Ist deutlich länger. Vom Colle San Michele kann man auch nach Prazzo direkt absteigen

 

Etappe 7        Ussolo ( 1337 m) – Campo Base (1620 m)

                      Gehzeit ca. 6 Stunden      Höhenmeter (900 m)

In einem Meer von Blumen und Schmetterlingen versinken wir im ersten Teil der Tour.  Am Ende das letzte Posto Tappa im Tal – Frankreich zum Greifen nahe.

Etappe 8           Campo Base – Chialvetta

                         Gehzeit Colle Ciarbonet ca. 5,5 Stunden          Höhenmeter (650 m)
                         Gehzeit Colle Enchiausa ca. 7,5 Stunden         Höhenmeter (1200 m)

Besonderheiten: Nur im Sommer (ab Juli) kann man die Etappe über den Colle Enchiausa (2740 m) wählen. Bei der Variante über Ciarbonet bekommt man Murmeltiere pur zu sehen, der ganze Hügel ist durchlöchert.

Etappe 9           Chialvetta ( 1494 m) – Gardetta (2335 m) oder weiter bis Agriturismo La Meya  (2066 m)

                         Gehzeit Rifugio Gardetta       ca. 4,0 Stunden                   Höhenmeter (950 m)
                         Gehzeit La Meya                  ca. 5,0 Stunden                   Höhenmeter (950 m)

Besonderheiten: Wer keine weitere Tagestour an der Gardetta unternehmen möchte, dem empfehlen wir weiter zu laufen, dann ist die Etappe 10 nicht so lang !  

Etappe 10            Gardetta/ La Meya – Arata (1389 m)


                            Gehzeit Rifugio Gardetta       ca. 7,0 Stunden                   Höhenmeter (550 m)
                            Gehzeit La Meya                  ca. 6,0 Stunden                   Höhenmeter (550 m)

Besonderheiten: Heute gibt es wenig Schatten. Die Grashänge hoch, am Lago della Meja vorbei und dann der lange Abstieg ins Vallone di Marmora. Wer möchte kann noch bis nach Vernetti laufen, dort gibt es ein hübsches Posto Tappa und dann in die 11. Etappe einsteigen (Vom Posto Tappa Ceaglio wird man auch nach Borgata Sup. mit dem Auto gebracht so kann man die Etappe 11 und 12 an einem Tag zurücklegen!)

Etappe 11            Arata (1389 m)  - Palent (1463 m)

                           Gehzeit         ca. 3,5 Stunden                   Höhenmeter (400 m)
                           Gehzeit         ab Vernetti/Borgata Sup.       ca. 2 Stunden 45 Minuten

Besonderheiten: Auf der Strada Napoleonica führt der Weg durch lichten Wald und schöne Weiden.
In Palent sehen wir wieder grünabgedeckte Genepyfelder.

  

Etappe 12             Palent  (1463 m) – Macra (800m)

                            Gehzeit    ca. 3 Stunden            Höhenmeter (200m)

Besonderheiten: Viele Weiler durchschreiten wir heute, bevor es schattig im Wald abwärts bis Macra geht. Noch ein paar Serpentinen auf der Asphaltstraße und dann ist das Abenteuer P.O. schon fast zu Ende.

Was tun- was weglassen, wenn man nur wenige Tage Zeit hat?


Für 6  Wandertage

Etappe 1 bis 4, dann Talquerung von San-Martino nach Palent (Etappe 5)  - weiter Etappe 12 

Für 8 Wandertage

Etappe 1- 6, dann Talquerung von Ussolo über Prazzo nach Vernetti (Etappe 7) dann 8. Etappe Vernetti - Palent –Macra

Für 9 Wandertage (schönster Teil)

Beginn Etappe 4 – Ende Etappe 12

Nähere Informationen zu allen Touren finden Sie in den Büchern: "Antipasti und alte Wege" und "Stille Wege im Piemont"